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Rundum ökologisch

Die Natur schützt uns. Schützen wir die Natur.

Naturbelassen, nachwachsend, recycelfähig

Wie sich die Zeiten wandeln! In früheren Jahrhunderten galt Lehm als der Baustoff der Besitzlosen. Denn: Was – naturbedingt – „jeder“ haben konnte, das zählte nicht viel.

Heute sind es die aufgeklärten, gesundheits- und umweltbewussten Menschen mit hoher Sensibilität für die faszinierenden Wunder der Natur, die in unseren Breitengraden wieder zurück zur traditionellen Bauweise finden.

Gesund zu leben hat einen höheren Wert als je zuvor. Zugleich steigt die Aufmerksamkeit für ein umweltverträgliches Leben. Zu groß ist der Schaden, der unserer Umwelt bereits zugefügt wurde.

Die konsequente Kombination von naturbelassenem Holz mit Lehm in wirksamer Masse erweist sich auch unter diesen Aspekten als das zielführende Konzept: effizient, effektiv, umfassend nachhaltig.

Lehm ist 100 Prozent Natur

Als einer der ältesten Baustoffe der Welt ist Lehm – wie unbehandeltes Holz – 100 Prozent Natur. Gestein verwittert zu unterschiedlich feinen Partikeln. Sie werden über lange Zeiträume durch Wasser, Wind oder Gletscher transportiert und so mechanisch geformt.

Je nach Partikelgröße werden die Lehmbestandteile Sand, Schluff und Ton unterschieden. In kleinen Mengen können auch gröbere Partikel (Kies und Steine) enthalten sein. Ton stellt im Lehm das Bindemittel dar.

Die Sortenvielfalt des Lehms ergibt sich aus den unterschiedlichen Mischverhältnissen der genannten Bestandteile. So spricht man bei Lehm mit hohem Tonanteil von „fettigem“ Lehm – eine Wortschöpfung, die nicht mit Ölen oder anderen Fetten in Verbindung steht. Lehm mit geringem Tonanteil wird als „mager“ bezeichnet.

Der landschaftliche Ursprung findet sich auch in den „entstehungsbedingten“ Sortenbezeichnungen von Lehm. So wird zum Beispiel Berglehm, Gehängelehm, Geschiebelehm (Gletscher), Lösslehm und Auenlehm unterschieden.

Naturbaustoff Lehm
Wald
Kind spielt mit Katze
Lehm aus Ering am Inn

Der für unser Element-System verarbeitete Lehm stammt aus Bayern. Aus der Lehmgrube unseres Partner-Unternehmens  Egginger Naturbaustoffe  in Ering am Inn, direkt an der deutsch-österreichischen Grenze, kommt der Lehmputz.

Der Lehm wird von Egginger nach der von uns entwickelten patentierten Rezeptur gemischt – was eine besonders offenporige Oberfläche unseres Systems ermöglicht.

Als idealer Partner zeichnet sich Egginger nicht nur aufgrund seiner hohen Lehmqualität aus. Das Unternehmen verarbeitet den Lehm auch besonders schonend und verwendet dafür ausschließlich Sonnenenergie. Die regionale Nähe ist ein weiteres Plus unserer Kooperation (die österreichischen Lehmabbaugebiete liegen vor allem in Ostösterreich). So tragen die kurzen Transportwege zur guten Ökobilanz unserer Lehmplatten bei.

Zertifiziert und "beforscht"

Die Belastung der Natur mit Schad- und Giftstoffen bedingt es: Nicht alles, was aus der Natur kommt, ist zwingend gesund. Denn Schadstoffe können sich in Naturprodukte einlagern. Um wirklich gesunde Naturmaterialien bieten zu können, sind daher strenge Prüfverfahren nötig.

Dazu kommt, dass auch Naturmaterialien Eigenschaften aufweisen, die im täglichen Gebrauch zu Belastungen führen können. So geben mineralische Baustoffe (alles was Sand, Gestein, Kalk oder Zement enthält) naturbedingt Kleinstmengen der Gase Thoron und Radon ab. Auch hier ist es daher notwendig und sinnvoll, laufend Prüfungen auf Belastungen vorzunehmen.

Dabei reicht es nicht aus, Materialien einmal zu testen. Die Kontrollen müssen immer wieder erfolgen. Denn Rahmenbedingungen ändern sich und aktuelles Forschungswissen ist wichtig. Besonders, wenn es um Umwelt und Gesundheit geht.

Neben unseren laufenden Forschungs- und Prüfprojekten mit der Universität Innsbruck, wird unser Lehm daher im Rahmen der CE-Kennzeichnung laufend geprüft.

* Den aktuellen Prüfbericht des Helmholtz Forschungszentrum München finden Sie hier.

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