Nachhaltig geschützt

Schädlingen keine Chance. 100 % natürlich.

Eine klare Absage an industrielle Holz"schutz"mittel

Industrievertreter argumentieren gerne: Holz ohne „moderne Verarbeitung“ halte den Anforderungen unserer Zeit nicht stand. Doch das ist nicht korrekt.

Das traditionelle Holzwissen – die beste Zeit Holz zu schlagen, die notwendigen Bedingungen seiner Lagerung, sein sortengerechter Einsatz, seine fachgerechte Verbauung – bietet einen umfassenden Erfahrungsschatz. Unzählige nach diesem Wissen realisierte Projekte mit besten Referenzen zeugen von der nachhaltigen Gültigkeit dieses jahrtausendealten Wissens auch in unserer heutigen Zeit.

Wird Holz für den Wohnbau darüber hinaus mit dem Baustoff Lehm kombiniert, und Lehm dazu in ausreichender Masse (min. 40 mm) eingesetzt, ist für den bestmöglichen Holzschutz gesorgt – ohne chemische Stoffe und den fatalen Porenverschluss, den Lacke und Anstriche bewirken.

Die umfassend schützende Wirkung von Lehm

Lehm absorbiert Schadstoffe und neutralisiert diese. Aus dem Alltag kennen wir diese bemerkenswerten Eigenschaften von der medizinisch eingesetzten Heil- oder Tonerde – ein Lehm- bzw. Tonprodukt, das zur innerlichen Entgiftung eingenommen wird oder zur äußerlichen Verwendung genutzt (zum Beispiel als Lehmmaske oder Fango. Manche Tierarten fressen sogar Lehm, um gezielt Schadstoffe im Körper zu binden und auszuscheiden). 

Da sich Lehm nicht elektrisch auflädt, ziehen Lehmflächen keine Staub- und Schmutzpartikel an. Eine Wirkung, von der Hausmilben-AllergikerInnen besonders profitieren. 

Für Allergiker entscheidend, aber für uns alle wichtig: Die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften von Lehm schützen besonders effektiv vor dem gefürchteten „Sporenfluch“. Denn Schimmelpilze und die aus ihren Sporen hervorgehenden Myzele und Fadengeflechte haben bei Lehm keine Chance.

So schützt Lehm gegen Feuchtigkeitsschäden

  • Lehmoberflächen bieten eine besonders niedrige sogenannte Gleichgewichtsfeuchte, nämlich von meist unter 5, nie über 6 Prozent. Zugleich haben sie die Fähigkeit, Feuchtigkeit rasch abzugeben. Mit diesen Eigenschaften bleiben keinerlei Lebensmöglichkeiten für Schimmelpilze. Denn diese brauchen eine Feuchtigkeit von über 15 Prozent zum Gedeihen. 

  • Auch das mit ihm verbaute Holz profitiert von der niederen Gleichgewichtsfeuchte des Lehms. Denn die Gleichgewichtsfeuchte von trockenem Holz liegt selten unter 9 – bei Bauholz oft über 12 Prozent. Wird nun Holz in Verbindung mit Lehm verbaut, zieht der Lehm die Feuchtigkeit vom Holz weg – und sorgt auf diesem Weg dafür, dass dieses nicht von Pilzen und Insekten befallen wird.

  • Und selbst an kritischen Stellen wie Wärmebrücken beweist Lehm seine hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften: Er saugt Kondenswasser auf, während bei anderen Materialien die Feuchtigkeit an der Oberfläche stehen bleibt.

Effizienter Schutz gegen Feuer und Brand

Ein weiterer zentraler Schutzvorteil der Holz-Lehm-Kombination: Lehm ist ein nichtbrennbares Material. Für die Verbauung gilt: Je höher die nichtbrennbare Masse, desto höher der Schutz gegen Brand. „Lehm in wirksamer Masse“ gilt daher auch hier: Die Stärke unseres Systems mit 40 mm erhöht den Anteil der nichtbrennbaren Masse bedeutend.

Zusätzlich ist das Kristallgerüst des Lehms so aufgebaut, dass es auch bei Einwirkung hoher Temperaturen nicht leicht aufreißt. Durch diese Eigenschaft kann kein Sauerstoff in die Konstruktion eindringen – die Widerstandsfähigkeit der Wand gegen einen Durchbrand ist deutlich erhöht. So kann im Fall eines Feuerausbruchs eine längere Zeitspanne für wirkungsvolle Löscharbeiten geschaffen werden.

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